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International Studies: Interdisciplinary Cultural and Political Journal

Abstract

May 1, 2004 is a joyful day for the Polish society. Poland became a member of the European-Union! The Austrians did not enjoy the admission of the 10 countries of Central and Eastern Europe to the EU. At that time only 38% of Austrians were satisfied with EU membership. Before the enlargement of the Union Austria suggested a seven-year grace period for citizens from new member states who wish to work in the area of the EU and the protection period for the four main industries. Members of the Austrian Government and the Commissioner, Franz Fischler expresses a hope that Austrian entrepreneurs would expand to the east. Sixty seven percent of entrepreneurs of small Austrian companies felt, however, that EU enlargement will not bring the country any benefits. They pressured the government to protect its own labor market, agriculture and border regions.

German Abstract

Mai 2004 – ein glückliches Datum für die Polen. Republik Polen wurde Mitglied der EU! Die Österreicher freuten sich nicht so sehr über die Aufnahme von zehn Ländern aus Mittel- und Osteuropa in die EU-Strukturen. Vor der Erweiterung der Union schlugen die Österreicher vor, für die Staatsbürger der neuen EU-Mitgliedsländer, die eine Arbeit auf dem Gebiet der EU aufnehmen wollten, eine siebenjährige Karenzzeit und eine Schutzfrist für vier Branchen festzusetzen. Die Mitglieder der österreichischen Regierung und der Kommissar Franz Fischler spornten österreichische Unternehmer zur Ostexpansion an. 67% der österreichischen Kleinunternehmer waren jedoch der Meinung, dass die EU-Erweiterung ihrem Lande keinen Nutzen bringe. Man übte Druck auf die Regierung aus, damit sie den eigenen Arbeitsmarkt, die Landwirtschaft und die Grenzregionen schützt. Die Österreicher schlugen vor (was andere EU-Nettozahler unterstützten), die EU-Ausgaben auf dem Niveau von 1% des Bruttonationaleinkommens zu beschränken. Sie haben jedoch die Tatsache vergessen, dass die Kürzungen auch ihre eigenen Bürger treffen werden.

Keywords

Austra, EU, Eastern Europe, Benita Ferrero-Waldner

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